Song-Shows hören jeden Schlag – harte Schläge, Pausen und Einsätze knallen jetzt im Licht
Bisher erkannte die Songanalyse nur die groben Teile eines Songs (Strophe, Build-up, Drop) und blieb darin bei ihrem Look. Jetzt hört der Show-Designer jeden einzelnen Schlag und setzt die Stellen in Szene, die ein Lichtdesigner von Hand programmieren würde.
- Akzente und Schlag-Serien: Harte Schläge der Band bekommen einen Blitz über alles, die Moving Heads springen mit. Bei Serien wie den „Thunder!“-Rufen in „Thunderstruck“ geht das Grundlicht runter, damit jeder Schlag knallt.
- Trommel-Passagen, Riffs, Fills, Stopps: Das Licht spielt die Trommeln mit, die Tubes spielen ein leises Riff Note für Note mit (z. B. das Intro von „Thunderstruck“), ein Lauflicht folgt dem Fill, in Pausen ist Blackout.
- Steigerung, Einsatz, Schluss: Die Blitze steigen vor dem Refrain an, auf der Eins kommt der große Einsatz, am Ende ein Schlussblitz.
- Dramaturgie wie vom Profi: Leise Teile laufen ruhiger, laute wilder. Strophen bleiben reduziert, der Refrain bekommt alles und steigert sich mit jeder Wiederholung, ein Solo bekommt seinen eigenen Look. Rock-Songs blitzen auf der Snare statt im Disco-Puls. Intros vor dem ersten Schlag bekommen jetzt auch Licht.
- Einstellbar: Aus / Dezent / Kräftig und „Hits als“ Weißblitz, Gewitter oder Farbe. Der Familienfeier-Schutz gilt weiter.
So probierst du es aus
- Öffne einen Song im Studio und tippe eine Stimmung an.
- Unter „Ablauf des Songs“ siehst du die Momente als Striche. Tippe einen an, die Vorschau springt kurz davor.
- Probier unter „Besondere Momente“ Dezent und Kräftig und die Arten der Hits aus.